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Zu unserer ersten Lean DUS im neuen Jahr haben wir den deutschen Experten in Sachen barrierefreies Webdesign eingeladen: Jan Hellbusch. Am 18. Januar 2017 wird er auf der Lean DUS mit seinem Vortrag “Barrierefreies Webdesign – WCAG 2.0 erfolgreich umsetzen” praxisnah zeigen, wie Webseiten so gestaltet werden können, dass jeder sie nutzen kann. Mehr Infos und kostenlose Tickets gibt es direkt auf Eventbrite:

https://barrierefreieswebdesign.eventbrite.de

Über den Accessibility-Experten Jan Hellbusch

Jan Hellbusch ist seit über zehn Jahren Experte für barrierefreies Webdesign und Accessibility-Consultant. Dabei beschäftigt er sich mit der Prüfung und Bewertung der Barrierefreiheit von Webanwendungen, der Qualitätssicherung in Webprojekten und der Durchführung von Workshops. Schon seit dem Jahr 2000 schreibt Hellbusch über die Barrierefreiheit im Web. Zu seinen Veröffentlichungen zählen „Barrierefreiheit verstehen und umsetzen”, „Barrierefreies Webdesign“ und zahlreiche Fachartikel.

Was ist überhaupt Barrierefreiheit?

Eine gesetzliche Grundlage zur Barrierefreiheit befindet sich im §4 des Gesetzes für Gleichstellung von Behinderten (BGG), der durch die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) weiter konkretisiert wird. Umgangssprachlich wird Barrierefreiheit häufig mit “behindertengerecht” gleichgesetzt, was jedoch dem weiteren Sinne von Barrierefreiheit nicht gerecht wird: Es geht nicht nur darum, bestimmten Personengruppen gerecht zu werden, sondern mit einem “Design für alle”, einem “universellen Design”, den Bedürfnissen sämtlicher Menschen gerecht zu werden.

Die Barrierefreiheit im Internet ist für uns besonders spannend: Wie können Webseiten so gestaltet werden, dass sie von allen Nutzern unabhängig von ihren Barrieren und Behinderungen uneingeschränkt, sprich: barrierefrei, genutzt werden können?

Eine gute Übersicht gibt es bei www.einfach-barrierefrei.net:

Quelle: einfach-barrierefrei.net

Und was ist WCAG 2.0?

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind weltweite Richtlinien, die vom Konsortium für Webstandards (World Wide Web Consortium, W3C) herausgegeben werden. Es handelt sich um Empfehlungen, wie Webinhalte barrierefreier gestaltet werden können. Sie umfassen unter anderem allgemeine Designprinzipien für eine bessere

  • Wahrnehmbarkeit
  • Bedienbarkeit
  • Verständlichkeit
  • Robustheit

sowie Richtlinien für

  • barrierefreies HTML
  • barrierefreie Rich Applications
  • und barrierefreie Dokumente.

Unternehmen können anhand dieser konkreten Richtlinien ihre Webseiten unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit optimieren.

Warum wir uns (weiterhin) mit Barrierefreiheit beschäftigen

Bisher haben wir bei der Gestaltung unserer Webseiten das Thema Barrierefreiheit nach bestem (Ge-) Wissen umgesetzt. Gemeinsam mit Jan Hellbusch möchten wir nun über alle Teams verteilt eine breites, fundiertes Verständnis für barrierefreies Design schaffen, um grundlegende Fehler ausschließen.

Wir freuen uns darauf, unsere Webseiten in einem 2-tägigen Workshop auf den Barrierefreiheit-Prüfstand zu stellen. Unsere Erkenntnisse werden wir am Abend bei der Lean DUS und hier in unserem sipgateblog teilen.

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