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Eine Inhouse-Review

Was für ein großartiger Abend. Am Samstag begann die Nacht der Museen bei sipgate mit einem Besucherstrom zur Ausstellungseröffnung. Das Publikum flanierte interessiert durch unsere Räume, um mit einem Getränk in der Hand die Kunst zu betrachten. Was Getränke im Ausstellungsraum angeht, sehen wir das halt etwas lockerer als die Museen. Neben einigen neuen Arbeiten von Wolfgang Tillmans und Derrick Alexis Coard war vor allem die große Installation mit einer Fototapete von Ciara Phillips und Acrylharz-Objekten von Michael Stumpf das Highlight des Abends.

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Beim Künstlergespräch mit den beiden erfuhren wir, dass das Motiv der Tapete, welche eine junge Frau (Jenny) zeigt, die eine Tapete anbringt, eine weitere Fototapete von Ciara zitiert (eine Rose ist eine Rose ist eine..). Michael erweiterte die tapezierte Wand in den Raum hinein mit gegossenen Objekten: einem abgeformter Felsen und weitere Zeichen aus seinem Bildhauer-Alphabet. Auf der Wandinstallation liest sich das dann in etwa so:

Klammer auf Stein ist ungefähr gleich Ausrufezeichen Klammer zu

Word!

sipgate sightseeing, Musik und Strassenküche

Während des Abends gab es aber auch immer wieder Führungen durchs Gebäude mit Anna, Axel, Tim, Jacqueline, Stefan und vielen weiteren Mitarbeitern, die auf Fragen zu unserer Kunstsammlung und natürlich auch zu unserer Arbeitswelt jederzeit Antworten parat hatten.

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Um zehn Uhr standen dann THE BUGGS aus Düsseldorf auf der Bühne, um mit ihrem 60‘s British Rock eine großzügige Portion Herzen zu brechen. Wenn die zu fünft auf der Bühne richtig loslegen, bleibt kein Publikum still. Frontmann Karsten Dylan gab alles und haute sich auch anschließend noch mit uns bis zum frühen Morgen die Nacht um die Ohren. Unsere Nachbarn fanden uns leider etwas zu laut, aber wir waren happy!

Nach dem Gig ist vor dem Gig, aber zwischendurch blieb wenigstens Zeit, sich bei der sipgate Kitchen ein Thai-Huhn mit Erdnuss-Soße, Reis und Salat abzuholen oder ein vegetarisches Gericht mit Edel-Tofu. Antonio und Torsten hatten mit ihrer strassenküche alles im Griff und die Hände voller Löffel und Messer, eine Küchenkrake „of the highest order“, Applaus, Applaus, Applaus!

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Um Mitternacht kamen dann DIE HEKTISCHEN FLECKEN, um auf der Bühne noch mal ordentlich aufzuräumen. Das Projekt hat nach eigener Aussage mehr Schlagzeuger als Bandmitglieder, die Konstellation an dem Abend war jedoch glücklich gewählt. Peter prügelte (drums), Jan grollte (bass) und Cornelius sägte (guitar/vocals). Der erste Song hieß „Dorfjugend“, der letzte war ein elegant gelärmtes „Du kannst gehen“ mit Schrammelgitarrenfinale.

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Die lange Party der langen Nacht

Glücklicherweise jedoch blieben die Gäste, denn spätestens jetzt kippte die Abendveranstaltung in Richtung grandiose Party. HENRY STORCH als DJ mit exquisitem Plattenregal konnte schnell als Hauptschuldiger für wilde Tanzeinlagen verantwortlich gemacht werden. Genau dafür hatten wir ihn ja auch eingeladen. Was dem einen sein Yoga, ist dem anderen ein gewagter Move to the Groove.
Check!

Unsere einzige Sorge an dem Abend waren die schwer umlagerten Kühlschränke an der Bar. Auf wundersame Weise jedoch schienen die sich immer wieder zu füllen, während draußen im Hof die gerade gepflanzten und bereits blühenden jungen Kirschbäume schon längst in den frühen Morgen schauten.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

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3 Kommentare

Bestätige die Info zu 100%!Die Ausführungen von Tim beim Rundgang haben sipgate sympathisch rübergebracht. Und dann der abend!!!!!!!Danke

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